Was sind so eure "Must-have"?


(wm) #1

Würde vorschlagen dass man jeweils die ersten drei erwähnt.
Also die drei wichtigsten Plugins und Stacks.
Die aus euerer Sicht jeder haben sollte.

Plugin:
Stacks / FormLoom3 / Pluskit

Stacks:
Foundation / Page Safe / Armadillo

Bin gespannt was bei euch stehen wird.


(Marcel) #2

Auf so einen Beitrag habe ich schon lange gewartet bzw. danach gesucht. Toll.


(Oscar Schmid) #3

Das hat natürlich auch sehr viel mit dem Arbeitsumfeld zu tun, in dem du dich bewegst.
Ob du mehr mit Text, mehr mit Bild, mit Videos oder mit Musik etc. zu tun hast.

Grundsätzlich
Plugins:
-Stacks, PlusKit

Stacks:
-eben hier zeigt sich dein “must-have”, zu riesig das Angebot. Ich habe ca. 300, vieles davon nicht in Gebrauch
-Foundation

… aber es geht auch ohne, ist eine Welt für sich.
Drum fragst du nicht nach Themes. Wenn du nämlich ohne Foundation arbeiten willst, brauchst du passende Themes. Ist auch ein weites Feld. Da bin ich bei etwa 200.

Du siehst, so viele sind es gar nicht.

Mit den eingebauten Plugins kannst du schon recht gut arbeiten, Spezialwünsche erfordern natürlich Speziallösungen.
Vor einigen Jahren gab es noch kein Stacks und kein Foundation, auch da wurden schon Websites gebaut :wink:


(Michael M.) #4

Plugins:
Stacks-Plugin. Alles andere wird weitgehend besser von Stacks erledigt.

Wenn ich nicht mit Foundation arbeite, komme ich an PlusKit und Sitemap Plus nicht vorbei.

Stacks:
Unmöglich hier ein Must-Have anzugeben.

Ich selbst arbeite fast nur noch mit der Foundation Suite, aber ich bearbeite damit außer meinen eigenen Seiten v.a. Kundenwebseiten. Hier habe ich mittlerweile einige Erfahrung und versuche, soweit als möglich innerhalb der Suite zu bleiben. Wer aber mal eben die Webseite für irgendein privates Projekt erstellen will, sollte auf was anderes ausweichen (Pure, UIkit oder ein vorgefertigtes Theme), mit Foundation wird das i.d.R. nichts, das ist zu komplex (unglaublich, was ich da teilweise für einen Murks geschickt bekomme - oben sieht das ganz gut aus, unten drunter graust es einen)

Ohne Stacks geht eigentlich nichts mehr (im Ggs. zur Aussage @Oscar ). Webseiten sind heutzutage responsiv und müssen alle möglichen Funktionen haben. Das ist ohne Stacks nicht hinzubekommen, allein schon ein Bild responsiv einzufügen geht mit den üblichen Plugins nicht oder ist ein Elend

Themes:
Ebenfalls unmöglich, hier eine Präferenz anzugeben. Das muss jeder selbst wissen, welchen Bedarf er hat. Warnen möchte ich vor den mitgelieferten “Klassischen Vorlagen”. Die reichen für die ersten Sandkastenübungen, aber eine vernünftige Webseite bekommt man damit nicht hin


(Oscar Schmid) #5

@apfelpuree

Damit meinte ich natürlich nicht, dass es auch so weitergehen könnte.
Vieles liesse sich so nicht realisisieren, einverstanden.
An Stacks kommt man wirklich nicht mehr vorbei, an Foundation aber schon, denke ich.


(Michael M.) #6

@Oscar Foundation ist kein Must-Have, deshalb hab ich oben ja auch diese “Warnung” geschrieben. Foundation ist eine sehr anspruchsvolle Erweiterung von RapidWeaver, die RapidWeaver auf ein professionelles Niveau bringt. Aber es ist nichts für Leute, die mal schnell (kostengünstig) eine Webseite erstellen wollen


(Oscar Schmid) #7

Sehe ich auch so.
Einem Hobbywebdesigner würde ich dies nicht als erstes empfehlen.


(T. S. Tubai) #8

Ich habe meine Homepage ohne Stacks zusammengebastelt und die ist auch responsiv. Ich konnte mit den Plugins von RW eigentlich alles machen was ich wollte - Natürlich bin ich ein Laie und kein Profi in diesem Feld.
Wichtig ist meines Erachtens die Wahl eines guten Themes und davon gibt es leider im RW nicht wirklich viele, die brauchbar sind. Da entscheidet sich dann auch wie einfach oder kompliziert die responsive Umsetzung wird…


(Michael M.) #9

Nee, die ist nicht responsiv. Was sich responsiv verhält, ist das Theme, aber nicht die Inhalte. Da die Seiten schwerpunktmäßig textbasiert sind, fällt das nicht weiter auf. Aber an einigen Bildern merkst du es, dass die sich geräteübergreifend nicht so anpassen, wie das eigentlich sein sollte.

Für Responsivität bräuchtest du ein Layoutraster, das sich in einer bestimmten Weise verhält., wenn du die Anzeigeformate änderst.

Schlechte Themes gibt es eigentlich gar nicht mehr so viele (das war mal anders). Das Problem ist, dass die Themes immer komplexer werden und man arg lange zum Durchblicken braucht und die Themes oft auch nicht gut dokumentiert sind


(DeFliGra) #10

Agree with @apfelpuree > Sitemap Plus – if SEO is important to you – it’s a must have, that’ll save you a lot of time… adding all the right words at the right places.


(Chris) #11
  1. Die Inhalte können schon von Responsive Themes entsprechend angepasst werden (z.B. kann man als Entwickler im Theme genau angeben, wie Bilder sich in der Grösse verhalten sollen). Stacks braucht man nicht zwingend für responsive Seiten. Man muss einfach aufpassen, dass man keine fixen Grössen im Layout angibt. Natürlich hängt das davon ab, was für Seitentypen man wählt.

  2. Schlechte Themes gibt es wirklich kaum mehr. Meine eigenen Themes versuche ich übrigens bewusst einfach und nicht zu komplex zu gestalten, denn sonst könnte man gleich auch ein komplexeres Tool für die Website nehmen bzw. die Seite gleich selber coden. Es stimmt aber schon, dass die meisten Themes immer mehr bieten wollen und so die Bearbeitung immer schwieriger machen und den Seitencode dadurch auch aufblähen. Dieser Entwicklung möchte ich bewusst entgegenwirken.


(Michael M.) #12

[quote=“cric, post:11, topic:6452, full:true”]1. Die Inhalte können schon von Responsive Themes entsprechend angepasst werden (z.B. kann man als Entwickler im Theme genau angeben, wie Bilder sich in der Grösse verhalten sollen). Stacks braucht man nicht zwingend für responsive Seiten. Man muss einfach aufpassen, dass man keine fixen Grössen im Layout angibt. Natürlich hängt das davon ab, was für Seitentypen man wählt.
[/quote]

Man darf Responsivität und adaptives Verhalten nicht in einen Topf werfen - auch wenn am Ende bei beiden Konzepten eine an die Ausgabegröße angepasste Darstellung dabei heraus kommt, sind das unterschiedliche Konzepte (auch wenn die Übergänge fliessend sind). Zur Responsivität gehören zwingend feste Raster, meistens geht es um ein 12-spaltiges Layoutraster. Du kannst vielleicht dein Theme entsprechend einer Rastervorgabe anlegen, aber d.h. noch lange nicht, dass dann die Inhalte auch responsiv sind. Im Einzelfall kann ich einen Inhalt so einfügen, dass er sich an die Fenstergöße adaptiert, aber das hat nichts mit Responsivität zu tun. Sicher kann ich auch Inhalte in einer HTML- oder Styled Text-Seite mit viel manuellem Code dazu bringen - aber das macht im Regelfall niemand.

Ein Entwickler hat tatsächlich einige Möglichkeiten ein Theme zu anzulegen, dass sich die Inhalte adaptiv (nicht responsiv) verhalten (z.B. durch Trigger im Medieneditor), aber wenn das Theme das nicht ermöglicht, ist das vom Nutzer nur noch mit erheblichem Aufwand hinzubekommen (wenn er nicht mit Stacks arbeitet)

Wenn ich Stacks verwende, habe ich tatsächlich die Option, Inhalte adaptiv einzufügen - dazu gibt es entsprechende Stacks. Wirklich responsiv ist das dann aber immer noch nicht, weil das nicht zwingend heißt, dass ich mich bei der Contentgestaltung an einem (responsiven) Raster ausrichte (auch wenn die Stacks dann “Resp Image” o.ä. heißen)

Leider wird schon hier oft nicht beachtet, dass ein responsives Theme seine Adaptationsfähigkeit an eine bestimmte Ausgabegröße sein Potential nicht ausschöpfen kann, wenn die Inhalte statisch eingefügt werden.


(Chris) #13

Woher hast du das? Adaptives und Responsives Design sind unterschiedlich, ja. Doch liegt das eher daran, dass Adaptives Design sich stärker an das Ausgabemedium richtet (z.B. fixe Breakpoints, Device Detection, …), wobei Responsive eher deviceunabhängig sein sollte.

Falls man aber wirklich unterschiedliche Layouts (z.B. Spaltenanordung) haben möchte, ist das mit Stacks sicherlich einfacher umzusetzen.


(Michael M.) #14

Responsive Webseiten sind Webseiten, die sich -ohne gestalterisches Chaos zu bewirken- an unterschiedlichste Ausgabesituationen anpassen. Dazu benötigen diese Webseiten Bezugspunkte, ansonsten ist eben jenes gestalterisches Chaos vorprogrammiert. Eine wichtige Rolle spielen hier Media-Queries, die festlegen, ab wann eine Webseite ihre Inhalte so oder halt anders anordnet.

Adaptive und responsive Konzepte ähneln sich hinsichtlich der Bezugspunkte, wobei das responsive Konzept auf einem wie auch immer definierten fluiden oder flexiblen Layoutraster basiert. Oder vielleicht vereinfacht: Adaptive Webseiten orientieren sich an bestimmten geräteabhängigen Bildschirmbreiten, responsive Seiten an Browserfensterbreiten - aber das hast du auch schon geschrieben.

Die Bezugspunkte werden in einem wie auch immer ausgestalteten Grid oder Layoutraster abgebildet. Dafür gibt es gute und praxisgerechte Grundgerüste in Form von Frameworks - da gibt es gerade für RapidWeaver eigenständige Systeme, aber die Frameworks gehen auch in viele Themes ein. Um ein Raster kommst du nicht drumherum - nur dass es bei einer responsiven Seite flexibel sein wird


(Marcel) #15

Als Newby erlaube auch ich mir eine Meinung abzugeben:

  1. SiteLok
  2. BackSnap
  3. PlusKit
  4. RapidMaps
    (sorry für das vierte)

Gruss, Marcel